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Ein deutsches Aktenzeichen besteht aus drei oder vier Bestandteilen, die in einer festgelegten Reihenfolge aneinandergereiht werden. Wer das Schema einmal kennt, kann auf den ersten Blick sehen, von welchem Gericht eine Entscheidung stammt, welcher Senat zuständig war und um welche Verfahrensart es geht.
Der Standard-Aufbau ist:
Bei den sechs Bundesgerichten ist das Schema einheitlich und das Tool erkennt sie vollautomatisch:
Bei den Landesgerichten überlappen die Buchstaben-Codes je nach Gerichtsebene (z. B. O = Zivilkammer beim LG, aber Auftragsverfahren in anderem Kontext). Deshalb wählst du im Tool die Gerichtsebene über das Dropdown — dann ist die Decodierung eindeutig:
Die Decodierung läuft komplett im Browser. Es wird nichts an einen Server gesendet. Mehr in der Datenschutzerklärung.
Alle Bundesgerichte (BVerfG, BGH, BVerwG, BAG, BFH, BSG) werden vollautomatisch anhand des Patterns erkannt. Für die Landesgerichte (OLG, LG, AG, VG, OVG, ArbG, LAG, SG, FG) wählst du die Gerichtsebene über ein Dropdown — die Buchstaben-Bedeutungen sind dann eindeutig.
1. Senat des Bundesverfassungsgerichts · BvR = Verfassungsbeschwerde · laufende Nummer 234 · Jahr 2020. Das Tool zeigt diese Aufschlüsselung mit Erklärung der Verfahrensart.
Ja, sofern das aktuelle Schema verwendet wurde. Sehr alte Aktenzeichen (vor ca. 1990) verwenden teilweise andere Schemata, die nicht erkannt werden. Spezialgerichte (Patentgericht, Schiedsgerichte) sind ebenfalls nicht abgedeckt.
Nein. Die Decodierung läuft komplett im Browser. Es wird nichts gespeichert, nichts hochgeladen.